Warum das Ganze?

Zwei Gründe sprechen für dieses Blog:

  1. Ich bin ziemlich gut im Aufregen, Zetern, Nörgeln, Kritisieren und Anprangern. Blöderweise paart sich diese Begabung mit einer überdurchschnittlichen Fähigkeit, Vorgänge in meiner Lebenswelt wahrzunehmen, die dem/der einen oder anderen wohlmöglich gar nicht auffallen.
    Dummerweise bin ich dann auch noch der Überzeugung, dass alles Destruktiv-Kritische von Zeit zu Zeit in etwas Produktiv-Kreatives umgesetzt werden muss, um es mit Sinnhaftigkeit, Wirkung oder gar Funktion adeln zu können. Zu deutsch: Wer sich dauernd aufregt, muss auch darüber schreiben können!
  2. Meine Lebenswelt ist recht heterogen. Mir also den Stempel „Student“, „WG-Bewohner“, „Koch“ , „Rote Socke“ oder „Fitnessstudio-Besucher“ aufzudrücken ist zwar keinesfalls falsch, lässt aber eines ausser Acht: Erst durch die Vermischung all dieser Kategorien bin ich in der Lage, interessante Betrachtungswinkel und Standpunkte einzunehmen. Wenn sich dafür auch nur drei Leute interessieren oder sich darüber austauschen wollen, beschert es mir schon ein „warm fuzzy feeling“.

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